Wie ich mir meinen (internen) Community Manager bastelte

Es gab eine Zeit, da war die Welt noch in Ordnung. Mit anderen Worten: Einfach und klar. Der Papa sagte was zu tun war und der Rest der Familie fügte sich in die wohlbekannte hierarchische Ordnung nach den Kriterien, Geschlecht, Alter und…, tja, wie gesagt, einfach und klar.

(Wer sich die Textwüste sparen möchte… hier geht es direkt zur Präsentation… Noch da? Ich hab‘ Dich gewarnt!)

Und dann kam plötzlich der Kolonialismus, die Bahn, der Kapitalismus und das Fließband. Und da wir keine Zeit hatten bzw. keine Zeit verlieren wollten, um nachher noch Zeit zu sparen, sondern Zeit optimieren mussten, um später Zeit zu managen, damit jedes moderne, auf den Prinzipien der Arbeitsteilung und mechanischer Effizienzsteigerung basierende Unternehmen (aka “Die Familie”) zeitnah in seinen funktionierenden patriarchialischen Strukturen Zeitkontingente einführen konnte, dachten wir uns: Wir brauchen eine einfache und klare Produktionsordnung. Und wer Ordnung sagt, der meint Familie. Chef, Sohn des Chefs, Enkel des Chefs etc. pp., sagt wo es langgeht, die Lohnarbeiter zeigen sich loyal, dankbar und gehorsam. Schwupps, hatten wir das Modell für die kapitalistische Industriegesellschaft. Eigentlich alles prima.

Excitement (July 2011)

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Gemeinsam allein: Wer braucht schon Enterprise 2.0?

Wie jeden Morgen habe ich heute meinen RSS-Reader auf interessante Feeds hin durchsucht und bin dabei auf einen Bericht in der Financial Times Deutschland mit dem Titel „Der einsame Entscheider in der Chefetage“ gestoßen.

Nur ein Drittel der Chefs nutzt das Know-how ihrer Manager und bindet sie im Vorfeld strategischer Entscheidungen ein. Ein weiteres Drittel lädt zwar zu Meetings ein und forciert die Diskussion, aber die Manager am Tisch wissen schon: Es ist klar, was rauskommen muss.

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Interne Kommunikation – (Ein)Blick von außen

Wenn es um Interne Kommunikation geht, blicken einige meiner Kollegen wie auch ich neidisch zu unseren englischsprachigen Nachbarn. Zu Recht?

In Deutschland wird Interne Kommunikation oftmals von PR-Agenturen als das fünfte Rad am Wagen angeboten und konnte sich daher lange Zeit nicht als eigenständiger und gleichberechtiger Teil der Unternehmenskommunikation etablieren. Auch innerhalb der Unternehmen gab es zu lange die Tendenz, aktive Interne Kommunikation eher zu verhindern, statt zu fördern.

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