Der Sprung – Interne Kommunikation verändert (?)

Es ist soweit. Es ist wieder einmal so weit. Du lässt etwas hinter Dir und beginnst etwas Neues. Wohin es geht und wie es auf der anderen Seite aussieht? Willst Du es wirklich wissen? Ist es denn wirklich neu, wenn es vollständig planbar ist?

Während Du darüber nachdenkst loszulassen, befindest Du Dich schon dabei den Sprung vorzubereiten. Mittlerweile bin ich schon so oft gesprungen, dass ich gelernt habe weniger über das Verlassen und Ankommen nachzudenken, als den Sprung zu genießen. Der Moment in dem Veränderung erlebbar wird. Gut, Abstürze sind nicht unwahrscheinlich… eher die Regel. Was soll’s! Der Begriff der Freiheit gewinnt während des Sprungs wieder etwas an Kontur, an Geschmack, an Lust. Die Überwindung der eigenen Angst ist immer auch ein ekstatischer Höhepunkt metaphysischen Ausmaßes im… Kurz gesagt: Es ist schon ziemlich geil.

tumblr_mntdplq5ml1qelzlso1_500

Weiterlesen

Advertisements

Wie ich mir meinen (internen) Community Manager bastelte

Es gab eine Zeit, da war die Welt noch in Ordnung. Mit anderen Worten: Einfach und klar. Der Papa sagte was zu tun war und der Rest der Familie fügte sich in die wohlbekannte hierarchische Ordnung nach den Kriterien, Geschlecht, Alter und…, tja, wie gesagt, einfach und klar.

(Wer sich die Textwüste sparen möchte… hier geht es direkt zur Präsentation… Noch da? Ich hab‘ Dich gewarnt!)

Und dann kam plötzlich der Kolonialismus, die Bahn, der Kapitalismus und das Fließband. Und da wir keine Zeit hatten bzw. keine Zeit verlieren wollten, um nachher noch Zeit zu sparen, sondern Zeit optimieren mussten, um später Zeit zu managen, damit jedes moderne, auf den Prinzipien der Arbeitsteilung und mechanischer Effizienzsteigerung basierende Unternehmen (aka “Die Familie”) zeitnah in seinen funktionierenden patriarchialischen Strukturen Zeitkontingente einführen konnte, dachten wir uns: Wir brauchen eine einfache und klare Produktionsordnung. Und wer Ordnung sagt, der meint Familie. Chef, Sohn des Chefs, Enkel des Chefs etc. pp., sagt wo es langgeht, die Lohnarbeiter zeigen sich loyal, dankbar und gehorsam. Schwupps, hatten wir das Modell für die kapitalistische Industriegesellschaft. Eigentlich alles prima.

Excitement (July 2011)

Weiterlesen

El Che und der Enterprise 2.0 Punk

Dieser Moment, wenn der Geschmack des Kaugummis sich von herzerfrischend Luftröhrenverätzend zu niederschmetternd Abflussrohrpenetrant transformiert: Herbstanfang im Rheinland.

Wie dem auch sei. ER ist zurück. So isses. Das – ich zitiere mich ungern selber, aber die kierkegaardsche Leere meines digitalen Blattes zwingt mich zu drastischen Maßnahmen – meistverkaufte T-Shirt Gesicht des 20. Jahrhunderts tritt mit dem für ihn typischen Hauch revolutionärer Verwegenheit und leicht muffiger Inkontinenz in die Zentrale postökonomischer Selbstausbeutung.

El Che!

Ich schaffe es gerade noch mein Bio-Menthol-Zigarillo in den mit Sojamilch ersoffenen koffeinfreien Vanilla-Espresso light versenken zu lassen, während ich gleichzeitig den Porsche Cayenne Schlüssel mit dem rechten Zeigefinger einen zärtlich anmutenden Stoß in Richtung meiner Fairtrade-Ledertasche versetze und dabei mit einer nur den erfahrensten Senior Communications and Transformation Specialist Enterprise 2.0 Consultants vorbehaltenen Leichtigkeit zu einer kreativen Kontaktaufnahme greife, die in der Geschichte der Rhetorik ein Davor und Danach markieren wird: “Na, Du auch hier?”

El Che und der Enterprise 2.0 Punk

Weiterlesen

Interne Kommunikation vs. Enterprise 2.0 – Die Mauer wird fallen

Dies ist der letzte Ausschnitt aus einem Essay mit dem Titel „Interne Kommunikation auf der Suche nach dem Unternehmenswissen„.

Wer ist eigentlich dieser Wissensarbeiter von dem so oft gesprochen wird? Der beste Freund der Internen Kommunikation 2.0 würde ich sagen, denn er ist der Kunde, der die Dienstleistung des IK 2.0-Mitarbeiters als Vernetzer, Kommunikator, Trainer, Coach, Kurator, Mediator, Wissensverteiler in Anspruch nimmt. Und letztlich sollte auch der Mitarbeiter der Internen Kommunikation 2.0 ein Wissensarbeiter sein. (…)

Weiterlesen

Interne Kommunikation im Wissenszeitalter

Dies ist ein weiterer Ausschnitt aus einem Essay mit dem Titel „Interne Kommunikation auf der Suche nach dem Unternehmenswissen

Wissensmanagement wie wir es bisher mehrheitlich in Unternehmen anwenden, basiert auf einem Konzept, in dem das Horten von Wissen weiterhin Macht bedeutet und das Teilen von Wissen eher zum eigenen Nachteil führt. Das ist kein ungewöhnlicher Eindruck aus der jüngsten Vergangenheit und passt in eine hierarchische Struktur innerhalb eines Unternehmens, dessen komplette Struktur aus dem Vor-Informationszeitalter stammt. Andererseits ist die Einsicht, dass Wissensmanagement mehr sein kann und wohl müsste nicht ganz so jung.

Der berühmte Philanthrop und einer der reichsten Männer seiner Zeit, Andrew Carnegie, stellte bereits fest:

“The only irreplaceable capital an organization possesses is the knowledge and ability of its people. The productivity of that capital depends on how effectively people share their competence with those who can use it.”

Danke für das Kompliment

Weiterlesen

Enterprise 2.0 – Das Ding mit der Kultur

Dies ist ein weiterer Ausschnitt aus einem Essay mit dem Titel „Interne Kommunikation auf der Suche nach dem Unternehmenswissen„.

Wie Enterprise 2.0 Tools genutzt werden, hängt letztlich von der Unternehmenskultur ab. Gleichzeitig können diese Tools den Veränderungsprozess hin zu einer Enterprise 2.0 Unternehmenskultur forcieren.

Aber Vorsicht, denn „a fool with a tool, is still a fool“. Das Verteilen von iPads sagt womöglich mehr darüber aus, wie sehr man sich von oberflächlichen, modischen Accessoires blenden lässt, als über die Fähigkeit die Organisation auch im Unternehmenssinn (Kollaboration > Wissensmanagement > Innovation > Marktgewinne) zu gestalten (Prozesse) und die Mitarbeiter zu einem Verhaltenswandel zu motivieren.

How to communicate your ideas

Weiterlesen

Das Ziel von Enterprise 2.0?

Dies ist ein weiterer Ausschnitt aus einem Essay mit dem Titel „Interne Kommunikation auf der Suche nach dem Unternehmenswissen„.

Traditionell stützen sich die meisten mittleren und großen Unternehmen auf eine Infrastruktur, die auf Autorität, Kontrolle und unflexiblen organisatorischen Hierarchien basieren. Und bis vor kurzem war diese soziale Architektur das einzig verfügbare Informationssystem komplexe Strukturen zu steuern und zu organisieren.

Diese Art der Organisation ist wirksam, solange externe Faktoren stabil und vorhersehbar bleiben. Aber sie wird schnell anfällig und ineffizient in sich schnell wandelnden oder nur schwer zu prognostizierenden Kontexten, beispielsweise wenn Märkte, Wissen, Kultur, Technologie, Wirtschaft oder Politik sich schneller verändern als die Reaktionsfähigkeit des Unternehmens.

Weiterlesen