How (not) to apply for a job?

Some time ago I was responding to a job offer in a very different way I have done before. Although I knew it was unlikely it would go any further, I enjoyed writing it, as it felt the right thing to do at that time. So, ultimately I might have written this to myself, for my own pleasure, which should not be the way to do these kind of things, but sometimes one just wants to try something different.

Here goes the blog post, which I kept for private access only until today. In the end I started somewhere else for now, but it helped me figuring out a little bit better, what I really enjoy. And now, the blog post application:

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Hi,

this is the first time I am applying for a job to a Chief Happiness Officer. Well, it’s the first time I am applying for a job at Buffer, too. And actually it’s the first time I start a motivation letter by explaining that this is the first time…

My point is: It’s different.

I was looking forward to writing this application, since I saw @nicolesimon tweeting yesterday the following update.

Nicole Simon

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Der Sprung – Interne Kommunikation verändert (?)

Es ist soweit. Es ist wieder einmal so weit. Du lässt etwas hinter Dir und beginnst etwas Neues. Wohin es geht und wie es auf der anderen Seite aussieht? Willst Du es wirklich wissen? Ist es denn wirklich neu, wenn es vollständig planbar ist?

Während Du darüber nachdenkst loszulassen, befindest Du Dich schon dabei den Sprung vorzubereiten. Mittlerweile bin ich schon so oft gesprungen, dass ich gelernt habe weniger über das Verlassen und Ankommen nachzudenken, als den Sprung zu genießen. Der Moment in dem Veränderung erlebbar wird. Gut, Abstürze sind nicht unwahrscheinlich… eher die Regel. Was soll’s! Der Begriff der Freiheit gewinnt während des Sprungs wieder etwas an Kontur, an Geschmack, an Lust. Die Überwindung der eigenen Angst ist immer auch ein ekstatischer Höhepunkt metaphysischen Ausmaßes im… Kurz gesagt: Es ist schon ziemlich geil.

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Meine 10 skurrilsten Jobs – Teil 3

Im dritten und letzten Teil dieser irre spannenden, nie zuvor erzählten, atemberaubenden Saga voller Leidenschaft, Erotik und wilder, ungezügelter, gleichzeitig aber auch knallharter, gnadenloser… Ja. Schon wieder habe ich mich in meiner Aufzählungssucht verloren.

Zusammenfassend: Teil 1 und Teil 2 waren gestern, Teil 3 ist jetzt. Lesen!

Es gibt selbstverständlich Tätigkeiten, die hier keinen Platz finden werden. Dazu zählt mein stringenter, seriöser und TÜV-geprüfter Lebenslauf ab 2007, aber auch vorherige Erfahrungen aus meiner PR-Vergangenheit. Alkohol- und Drogenexzesse, sexuelle Ausschweifungen, moralische Abgründe bänkischen Ausmaßes sind bei uns Kommunikationsjunkies schließlich nicht skurril, sondern Grundvoraussetzung unseres Kompetenzprofils oder etwa nicht?

Heute bin ich ein reicher, erfolgreicher, respektierter und irgendwie auch knuffiger Experte für Interne Kommunikation, Intranet und Social Dings mit einem offiziellen Lebenslauf für die Personalabteilungen dieser Welt. Aber unter dieser weichen Schale steckt ein harter Kern mit einem nicht-offiziellen Lebenslauf, dem nichts Menschliches fremd ist… Zum Abschluss also Teil 3 !

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Vom Barmann zur Kommunikation. Ein kleiner Schritt mit  großen Konsequenzen.

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Meine 10 skurrilsten Jobs – Teil 2

Im 2. Teil dieser irre spannenden, nie zuvor erzählten, atemberaubenden Saga voller Leidenschaft, Erotik und wilder, ungezügelter, gleichzeitig aber auch knallharter, gnadenloser… ich habe mich schon wieder in meiner Aufzählungssucht verloren. Zusammenfassend: Teil 1 war gestern, Teil 2 ist jetzt. Lesen!

Es gibt selbstverständlich Tätigkeiten, die hier keinen Platz finden werden. Dazu zählt mein stringenter, seriöser und TÜV-geprüfter Lebenslauf ab 2007, aber auch vorherige Erfahrungen aus meiner PR-Vergangenheit. Alkohol- und Drogenexzesse, sexuelle Ausschweifungen, moralische Abgründe bänkischen Ausmaßes sind bei uns Kommunikationsjunkies schließlich nicht skurril, sondern Grundvoraussetzung unseres Kompetenzprofils oder etwa nicht?

Heute bin ich ein reicher, erfolgreicher, respektierter und irgendwie auch knuffiger Experte für Interne Kommunikation, Intranet und Social Dings mit einem offiziellen Lebenslauf für die Personalabteilungen dieser Welt. Aber unter dieser weichen Schale steckt ein harter Kern mit einem nicht-offiziellen Lebenslauf, dem nichts Menschliches fremd ist… Es geht weiter mit Teil 2! Und wer mehr will, hier ist auch Teil 3.

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Image: ‚The Wit & Wisdom of Winston – Oct 2010 – Westerham Pub+Wall+-+Those+Two+Imposters
Found on flickrcc.net

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Meine 10 skurrilsten Jobs – Teil 1

Wisst ihr noch, damals?

Ihr wart jung, den Punk hattet ihr verpasst, lateinamerikanische Befreiungskämpfer kamen aus der Mode, Ideologien wurden durch PR/Marketing ersetzt und Kurt Cobain war noch so intakt wie unbekannt. Was blieb euch? Nena, breite Schultern und der Berufsberater. Gut, es mag in dieser Aufzählung subtile, logische Inkongruenzen geben, die ein anspruchsvolles, kundiges und/oder interessiertes Lesepublikum verschrecken, wenn nicht sogar abstoßen könnten. Glücklicherweise stellt sich das Problem in diesem Fall nicht.

Jung. Wart ihr. Vor euch lag ein Leben als Held (wahlweise reicher Schauspieler, reicher Fußballer oder reicher Rockstar und frühem Tod, siehe auch Kurt Cobain), berüchtigter Bösewicht (wahlweise mieser Diktator, mieser Wall Street Finanzhai oder mieser Satan-Jünger, siehe auch PR/Marketing) oder Vorbild (wahlweise respektierter Nobelpreisträger, respektierter Entwicklungshelfer oder respektierter – also toter -Revolutionär, siehe auch lateinamerikanische Befreiungskämpfer). Aber daraus ist wohl nix geworden, was?

Dann gab es da noch den Typ „coole Sau“. Angelehnt an eine Begriffsdefinition von Toddo, einen im tiefsten Münsterland verwurzelten, zeitgenössischen Non-Konformist mit einem Hang zu boulevardesker Analog-Philosophie im Anti-Cat-Contentischem Sinne.

Doch wie wurde man zu einer „coolen Sau“? Da gab es nur ein Rezept: Schafe scheren in Australien. Oder eben nicht. Ich entschied mich für Letzteres. Und diese Entscheidung sollte weitreichende Folgen haben.

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 Image: ‚Boy and Sheep‚ – Found on flickrcc.net

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Wie der Pawlowsche Hund fast ein Blogstöckchen verschluckte

Blogstöckchen. Blogstöckchen? Was’n das? Zum Glück kann ich den Pawlowschen Hund in mir gerade noch bändigen und reagiere auf das mir hingeworfene Tweet-Stöckchen nicht mit dem Griff in das Twitter-Abwehr-Waffenarsenal: Markiere diesen Tweet als Hundespam! Kennt ihr auch diese ur-menschliche, triebhafte Befriedigung, wenn es einem Tweet-Spammer mit einem Klick an den nicht existierenden, digitalen Kragen geht? Sozusagen der Dirty Harry Montagmorgen Gruß des Neulands? Make my day, Du miese Kettenbrief-Mutation! Kennt ihr nicht? Das spricht für euer ausgeglichenes Ego oder einem ausgeglichenen Koffein-Haushalt.

Aber wie gesagt, im Otto’schen Sinne konnte sich mein Kleinhirn durchsetzen, sodass ich mir erst einmal den Twitterer betrachtete – achsooooo, der Sebastian! – und sogar den Link anklickte. Nach dem Lesen des Blogposts kamen mir drei Fragen auf: „Haben diese Social Dings Leute eigentlich auch mal was zu tun?“; „Verdammt, das ist ja doch ein Kettenbrief!“; „Mein Kreativitätsoutput ist für diese Woche bereits verplant. Was zur Hölle soll ich fragen?“.

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Social Media libre – Revolution in 5 Schritten

Erlangen-Süd, Winter 2011. Die Tür schützt uns vor der eisigen Kälte wie die zentimeterdicken Terrariumscheiben den ängstlichen Zoo-Besucher vor einer tödlichen schwarzen Mamba. Zigarrenrauchwolken dringen bis in die verlorensten Ecken vertrockneter Seelen vor und wiegen die Erinnerungen ihrer Besitzer in erstickenden Umarmungen. Namenlose stieren vor sich in ihre übriggebliebenen Lebenssäfte, während sie unaufhörlich in vergilbten Bildersammlungen ihrer Vergangenheit zu wühlen scheinen.

Nur einer blickt mir direkt in die Augen. Er ist es. In seinem Blick liegt die nie enden wollende Revolution des Menschseins. Die Zigarre hielt seine Hand wie damals während unserer kurzen Kampfpausen in der Sierra Maestra. Am 8. Oktober 1967 sahen wir uns zum letzten Mal. Er starb den Tod unserer Helden. Ich lebte unsere verlorenen Hoffnungen. Und jetzt treffe ich ihn in einer drittklassigen Cuba-Bar. Der Rum verströmt den Geruch des endgültigen Untergangs.

Che Guevara

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